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 Probleme mit Freeze oder Rucklern in Rfactor

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Sandro
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BeitragThema: Probleme mit Freeze oder Rucklern in Rfactor   Mo Sep 14, 2009 1:25 pm

Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass beim Rennen keine
unnötigen Programme im Hintergrund laufen! Diese k?nnen Ruckler
verursachen! Daher unbedingt w?hrend dem Rennen ausschalten:

Messenger (Yahoo,MSN,ICQ usw.)

Downloads (normale Downloads und Programme wie EMule und co.)

Antivirenprogramme (können durch automatische Updates plötzlich starten und zu Springen auf den Desktop führen!)

Treibersoftware (Drucker, Scanner und andere nicht w?hrend dem Rennen benötigte Geräte ausschalten!)

Das Problem Performance möchte ich hier kurz ansprechen. Welcher
Hard-Core Gamer möchte nicht ein ruckelfreies Spiel? Nachfolgender
Leitfaden soll helfen rFactor so einzustellen, dass man eine erheblich
bessere Performance bei ann?hernd gleich bleibender Bildqualität hat.

Zunächst einmal ist es wichtig immer die aktuellsten Treiber aller
Komponenten zu besitzen. Besonders wichtig sind dabei Sound- und
Grafikkartentreiber.

Wichtig ist natürlich auch, die Treiber richtig einzustellen. Dabei
sollte natürlich klar sein, dass eine "langsame Grafikkarte" nunmal
eine "langsame Grafikkarte" bleibt. Man darf also keine Wunder erwarten!

Sowohl bei NVidia als auch bei AMD/ATI gibt es eine Menge an
Einstellungsmöglichkeiten mit denen man die Performance drastisch
beeinflussen kann. Viele halten hier die Standarteinstellung und
verschenken damit eine Menge an Leistung und Bildqualität.

Nachfolgend verschiedene Einstellungen und Tipps dazu:



Anisotropische Filterung (AF)

Dieser Filter sorgt dafür, dass Linie welche in die Ferne gehen, nicht
verzerren. Ein gutes Beispiel sind hier die Fahrbahnbegrenzungen. Ist
der Filter aus, so verwischen die Linien schon nach wenigen Metern. Ist
dieser Filter auf den höchsten Einstellungen, so erscheint die Linie
auch in weiter Ferne noch sehr scharf.

Der Effekt ist allerdings von Strecke zu Strecke unterschiedlich und
wird stark von der Texturqualität beeinflusst. Reicht auf einer Strecke
ein AF von 4x (vier fach), kann auf einer anderen Strecke selbst ein 8x
nicht mehr ausreichen.

Das ganze kann also nicht unbedingt vereinheitlicht werden.

Ich empfehle hier eine Grund-Einstellung von 4x. Das ist ein guter Kompromiss aus guter Optik und Leistung.



Anti Aliasing (AA):

Dieser Filter sorgt dafür, dass Kanten geglättet werden. Ein Zaun zum
Beispiel am Streckenrand weißt ohne diesen Filter starke Zacken auf,
welche beim eingeschalteten Filter kaum auffallen, da dann die Kanten
geglättet sind.

Dieser Effekt ist bei rFactor aber kaum wahrzunehmen, da die
Konzentration mehr auf der Strecke liegt als auf den
Streckenrandobjekten. Man kann also ruhig auf ein hohes AA verzichten.

Je nach Grafikkarte empfehle ich hier eine Einstellung von 2x - 4x.



Texturqualität:

Wie der Name schon sagt geht es hierbei um die optische Qualität der
Texturen. Bei niedrigen Einstellungen wird oft ein Flimmern auf
Oberflächen erzeugt welches relativ unschön aussieht.

Auch das ist aber ein Effekt der sich in rFactor nicht so sehr
bemerkbar macht. Man kann also auch hier getrost eine niedrigerere
Einstellung wählen. Ich empfehle hier eine mittlere Texturqualität.



Virtuelle Synchronisation (VSync):

Diese Einstellung wird gerne vernachlässigt. Völlig zu unrecht! Auch
bei hohen FPS kann sie schuld sein, wenn ein Spiel ruckelt. VSync sorgt
dafür, dass der Treiber versucht immer möglichst nahe mit der FPS an
der eingestellten Bildwiederholrate des Monitors zu bleiben oder
zumindest an ein mit der Herzzahl des Monitors teilbaren wert.

Sind also zum Beispiel 70 Herz am Monitor eingestellt so versucht der
Treiber diese 70 Bilder (oder 35) auch zu erzeugen. Nicht mehr und
nicht weniger.

Es kann also passieren, dass in ein Spiel super mit 40 FPS läuft. Nun
kommt eine Situation in der viele Fahrzeuge aufeinander stoßen (z.B.
Startphase Rennen, Safetycarphase, usw.). Die FPS werde bei
ausgeschaltetem VSync auf z.B. 20 sinken. Bei eingeschaltetem VSync
aber lässt der Treiber dies nicht zu und produziert dadurch starke
ruckler welche ohne VSync nicht passieren würden.

Diese Einstellung ist also nur sinnvoll wenn man über ausreichend
Performance Reserven verfügt. Und das nicht zu knapp. Ansonsten sollte
VSync immer ausgeschaltet bleiben!



rFactor und versteckte Einstellungen:

Viele Einstellungen in rFactor werden nicht beachtet obwohl diese
wichtig für die Performance sein können. Daher sollten diese hier
unbedingt erwähnt werden.

Da wäre zum einen mal die Tatsache, dass heutzutage schon viele mit
einem Mehrkernprozessor unterwegs sind. rFactor bietet hierfür einen
Modus der dieses auch ausnutzt. Leider ist zu diesem Thema wenig
bekannt und wird daher kaum genutzt. Hierbei geht es um den Fullproc
Modus. Jeder der einen Mehrkernprozessor hatt sollte dieses aber mal
ausprobieren. Im Fullproc Modus werden beide Prozessorkerne genutzt!

Man aktiviert ihn wie folgt. Zuerst legt man irgendwo eine Verknüpfung
der rFactor.exe an. Per Rechtsklick der Maus auf die Verknüpfung geht
man in die Eigenschaften. Hier findet man die Zeile "Ziel". Man geht
ans Ende dieser Zeile und fügt ein Leerzeichen gefolgt vom Parameter
+fullproc ein.



Das ganze könnte dann so aussehen: "G:\Spiele\RFactor\rFactor.exe +fullproc +connect

(Funktioniert nur, wenn im Pfad KEIN Leerzeichen vorkommt,

z.B.: C:\Programme\rFactor\... und nicht: C:\Program Files\rfactor\...)



Zitat:

Der "fullproc" Parameter ist nur für die Dualcore Besitzer unter uns.
Ohne diesen Parameter läuft rFactor nur auf einem Prozessorkern. Ich
hab`s mal mit dem Mini auf Brands Hatch getestet. Beim Bergabfahren
nach der ersten Kurve hab` ich mit "fullproc" ca. 25-30 Frames mehr.



Dann gibt es noch eine Einstellung direkt in rFactor. Das Aufzeichnen
eines Replays. Dieses ist meistens nur wichtig wenn ein Rennen gelaufen
ist. Hier bekommt man aber immer das Replay vom Server zum Downloaden.
Wieso also selbst aufzeichnen und Rechenleistung verschwenden?

Man kann also im Spiel unter Control und dort unter Replay/Schnitt die
beiden Optionen Replay Aufzeichnen und Hotlap ausschalten. Die unterste
Option sollte auf den niedrigsten Wert gestellt werden.

Fazit: Es ist sicherlich nicht viel, dass sich dadurch an Leistung
gewinnen lässt aber zu einer gesamt optimierung gehören sie einfach
dazu. Achtung: Manchmal können schon wenige FPS zwischen flüssig und
ruckelnd entscheiden!

Der Teufel steckt im Detail:

Wobei hier natürlich die rede der internen Grafikeinstellungen von
rFactor ist. Das ganze fängt schon beim ersten Starten des Spiels an.
Das rFactor Config Tool bietet hier die Auswahl der Auflösung. Dabei
übertreiben einige gerne. Tatsächlich ist aber kaum jemand in der Lage
den Unterschied zwischen 1600x1200 und 1280x1024 zu erkennen! Klar
kommt es dabei auf die Bildschirmgröße an aber in der Regel ist es so.
Ich empfehle auch eine Auflösung von 1280x1024. Diese bereitet den
besten Kompromiss. Die Herzzahl ist für die Performance unerheblich und
kann daher frei gewählt werden. VSync und Antialiasing kann aus
bleiben. Ich denke mal das jeder über eine DirectX9 (oder höher)
Grafikkarte verfügt. Daher kann bei Shader Level auch Direkt X 9
ausgewählt werden.



Nun zu den Grafikeinstellungen im Spiel.

Keine lange Rede, kurzer Sinn. Hier kann man auch auf vieles verzichten
ohne großartig Qualitätseinbußen hinnehmen zu müssen. Ein unterschied
zwischen Vollen und Mittleren Streckendetails ist zum Beispiel kaum
auszumachen. Vielleicht bei einer Sideseeing Tour aber nicht beim
konzentrierten Fahren. Genauso ist man in den seltensten Fällen so nahe
am Gegner, dass man ständig dessen volle Details sehen muss. Auch hier
reichen also mittlere Details. Genauso verhällt es sich mit allen
anderen Einstellungen.



Empfehlung ist also wie folgt:

Streckendetails: Mittel

Details Spielerfahrzeu: Voll

Details Gegnerfahrzeuge: Mittel

Texturdetails: Hoch

Texturfilter: egal -->> wird vom Treiber übernommen

Spezialeffekte: Mittel

Schatten: Mittel

weiche Schatten Aus



Die rechte Spalte:

Auch hier sind ein-zwei tückische Einstellungen. Die Senkung der
sichtbaren Fahrzeuge ist ein gutes Mittel um die FPS beim Renn-Start
oder bei Safetycarphasen anzuheben. Der Unterschied kann mitunter sehr
deutlich sein. Sie sollte aber nicht zu niedrig sein, da plötzlich
auftretende Wagen manchmal irritierend sein können. Ich empfehle hier
einen Wert von 8. Sehr viel mehr Wagen hat man selten in einem Ballen
direkt vor oder hinter sich.

Auf die Automatische Detailreduzierung sollte verzichtet werden. Diese
kann mitunter zu starken Nachladerucklern führen, da ständig die
Detailstufen geändert werden.



Was aber auch zur Performance leicht beitragen kann, ist der Punkt Fps Limitierung!

In der plr-Datei ist es möglich die Fps zu limitieren, und dies kann gegebenfalls Leistung bringen.

Weil so schwankt die Leistung dann weniger, was das Spiel dann auch wieder flüssiger erscheinen lässt.

Wie gesagt, Leute mit starker Hardware lässt obenstehendes kalt! Ich wünsche viel Spass und ruckelfreie Rennen!
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